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| Harte
Kost plus Charme und Humor ...Verlangte schon das Stück des Brasilianers enorme technische Fertigkeiten, so boten György Ligetis Zehn Stücke für Bläserquintett geradezu artistische Artikulationsfähigkeiten. Jedes Instrument hatte dabei dominierende, kurze Solopartien. Von explosionsartigen Piccolo-Sputani ging es bis zu jaulenden, sirenenhaften Fagott- und Englischhornfiguren, dazu abrupte Stöße zwischen den Pausen, die die spannungsgeladene Erwartungshaltung des Hörers regelrecht strapazierten. ...Ein drastisches bisweilen amüsantes Freipusten der Gehörgänge für Neues, noch selten Gewagtes. Die Orsolinos trugen an diesem Abend dazu bei. ... Hans Peter Leitenberger/ Heidenheimer Zeitung Mittwoch, den 26. April 2006 |
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| Orsolino-Quintett
erschließt neue Klangwelten ...Das Quintett e-Moll op.43 des Dänen Carl Nielsen (1865-1931) - für einen versöhnlicheren Abgang ans Ende gesetzt - ist natürlich vor Ligeti zusehen. Irgendwo schimmerte noch Franck und Brahms durch, doch in einem neuen Kontext, der traditionelle Strukturen hinter farbigen Klangmixturen verschwinden ließ. Ligeti formulierte sie neu, abstrahierte sie. Dann kam er aus Ungarn in den Westen, arbeitete mit Elektronik, und der einzelne Ton verlor an Bedeutung. Keine Melodien und Motive mehr, sondern nur noch Klang in seinen vielfältigsten Ausprägungen, zeitlich strukturiert und über die klassische Tonerzeugung am Instrument hinausgehend. Zehn Stücke von 1968 tastete so akustisch den Raum ab, scheute auch vor Negativempfindungen nicht zurück. Das Orsolino-Quintett blieb hier glücklicherweise konsequent; Rücksicht wäre fatal gewesen, hätte sie doch die Absichten des Komponisten unterlaufen. Denn hier ging es um eine neue Dimension: Die physische Empfindung der Musik mit Reibungen, schrillen Dissonanzen in voller Lautstärke, Klangstößen oder Quietschtönen. Eine neue Klangwelt, die das Orsolino-Quintett packend erschloss. REINHARD PALMER / GautingQuelle: Süddeutsche Zeitung Nr.78, Montag, den 03. April 2006 , Seite 5 |
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| Scharfsinnige,
virtuose kleine Bären Dem Bläserquintett gelang es, die implizierten Stimmungen mit akkuratem Zusammenspiel, feinem Gespür für dynamische Nuancen und Mut zu eigenen Akzentuierungen nachzuzeichnen. Von düster-bedrohlichen Klangwelten über heitere Teile bis zu lyrischen, schwelgerischen Passagen stellte das Quintett von Anfang an seine Harmonie und Virtuosität ausser Frage... Yasmine Schmid, Nordbayerischer Kurier Bayreuth 15.Mai 2004 |
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| Musikalische Leichtigkeit des Seins Endlich einmal ein Ensemble, das sich nicht in die gewöhnlich kühle und unnahbare Steifheit klassischen Tuns zurückzieht: Das Orsolino Quintett brillierte im Zedernsaal der Stadthalle nicht nur mit perfekter Intonation und Interpretationen aus einem Guss, die Musiker bauten vielmehr augenzwinkenrnde Brücken zum andächtig lauschenden Publikum. Gerd Bisner, Kehler Zeitung vom 26.05.2003 "In der seit langem ausverkauften Darmstädter Centralstation bestach das Ensemble durch sichere Technik, virtuoses Spiel und eine ausgewogene Programmgestaltung. Die "Orsolini" erwiesen sich als ausgereifte Meister ihres Fachs." bud./Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) 05/2002 |
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| Überschriften von Kritiken über Konzerte des Orsolino Quintetts Januar bis Mai 2002 Spitzenensemble
begeisterte raffiniert
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| "...Die Berliner Bläserformation bot ein ambitioniertes und spannungsreiches Programm, das den begeisterten Zuhörern wieder einmal die synästhetische Wirkung von Musik demonstrierte: Da beginnen Töne zu leuchten, Klänge weiten sich lächelnd aus, aus der sanften Zusammenführung einzelner Stimmen wird echte musikalische Harmonie..." Nordbayerischer Kurier, Januar 2002 |
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| S T A N D P U N K T E | "...Das
Orsolino Quintett bot Reichas Quintett Es-Dur ... in einer herausragenden
Interpretation. Das perfekte Zusammenspiel war besonders gut im Anfangsteil
des 1.Satzes zu verfolgen, in dem die Akkorde akkurat und klanglich fein
ausbalanciert erschienen." Giessener Allgem. Zeitung 18.12. 2000 |
"...Bei
variierenden Klangfarben des Horns... legten die einzelnen Stimmen einen
Klangteppich aus schneidenden Dissonanzen, die in für Blasinstrumente
höchst erstaunlichen zarten Tönen ausklangen. ... Wie solche Präzision ohne Dirigent und nur durch Blickkontakt möglich ist, bleibt das Geheimnis dieses jungen Ensembles." Wetzlarer Neue Zeitung 20.12. 2000 |
| "...Kein
Wunder, dass sich diese pure Freude am Einsatz und am lohnenden Gelingen
auch dem Publikum mitteilt. .. Die Freude...... rief umgekehrt beim Hören
höchste Freude und Zufriedenheit hervor, Gefühle also, die gerade
jetzt besonders gut in die Zeit passen." Giessener Anzeiger Dezember 2000 |
"...Bestechend
klar präsentierte das Orsolino Quintett die Zehn Stücke für Bläserquintett
von György Ligeti.....Die Unisoni tönten glockenrein, berechnet dissonant
die behutsam aufgeschichteten Cluster..." Bonner Rundschau April 2000 |
"...Die
jungen Musiker spielten mit prächtig austariertem Klang, tänzerisch beschwingt
und verliehen den Werken lebendige, filegrane Struktur..." Wiesbadener Tagblatt Januar 2000 |
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| "Fetziges
Piccolo und edles Fagott Orsolino Quintett musizierte grandios" Westfälische Nachrichten Juni 1998 |
"Die
Bläser...brachten beim Konzert in der Höchster Justinuskirche einige Kostproben
perfekter Ensemblekunst." Frankfurter Allgemeine Zeitung Juni 1998 |
"In
den raschen, rhythmusbetonten Stücken entwickelten die fünf jungen Musiker
vibrierende Glut und mitreißende Spielfreude, die langsamen Sätze gestalteten
sie mit Sinn für die Farbgebung Ligetis..." Neue Osnabrücker Zeitung Juni 1998 |
| "...Die
Lockerheit und Virtuosität waren es, aber auch die Natürlichkeit des Musizierens,
die das Orsolino Quintett auszeichneten..." Fuldaer Zeitung Februar 1998 |
"Ein
Bläser-Ensemble, wie man es sich nur wünschen kann...Diese fünf bilden das
"Orsolino Quintett" ... , das vom Publikum begeistert aufgenommen wurde." Darmstädter Echo Februar 1998 |
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